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Über Tod und Teufel

♥ Über Tod und Teufel

Ok, vorweg: Religiöse Fanatiker, egal von welchem Glauben sollten NICHT weiterlesen.
Ich werde hier mal versuchen euch zu erläutern, warum ich glaube, was ich glaube. Was genau das ist werde ich euch nicht erklären.
Das ist zu schwer zu formulieren, glaubt mir ich habs versucht >.<. Vielleicht erfahrt ihr's irgendwann, wenn die richtigen Worte gefunden habe.
Dann sind da nur noch ein paar Sachen klar zu stellen, bevor ich anfange: Wenn ihr zu Ende gelesen habt lasse ich mich gerne auf freundliche und
sachliche Diskussionen ein, Streitereien lehne ich von vorne rein ab, das bringt eh nichts, denn ihr könnt mich nicht von meinem Glauben abbringen und
ich euch nicht von eurer Meinung über mich.

So nun zu dem eigentlichen Text, der eigentlich nichts mit dem Tod zu tu hat, aber das passte so schön in den Titel XD:
Also warum glaube ich, was ich glaube? Na ja, es gab mal eine Zeit, in der ich wirklich an Gott geglaubt habe und auch daran,
dass er mir helfen kann, wenn’s mir mal schlecht geht. Selbst gebetet habe ich ganz brav, jeden Abend. Dann kam eine Zeit in der
ich Gottes Beistand wirklich mehr als nötig hatte. Damals war ich wirklich einsam…Freunde hatte ich keine, meine Familie war auch nicht
für mich da (was nicht allein deren Schuld war). Ich wurde verarscht, verletzt und hintergangen, aber da will ich jetzt auch nicht weiter
drauf eingehen. Jedenfalls, war das so ‘ne Situation, wo viele Menschen ihren Glauben einfach verloren hätten. Ich hab ihn einfach nochmal
überdacht und mir einiege Fragen gestellt. Soll ich wirklich alles glauben, was in der Bibel steht? Kann unser Gott wirklich so gutmütig sein?
Meine Meinung: Nein! Denn es gibt so viel Leid auf dieser Welt und kein Gott hat je etwas dagegen unternommen. So ein Gott kann meiner Meinung
nach weder gutmütig noch gnädig sein. Mein Vater würde dazu folgendes sagen: “Wer kleine Kinder in Afrika ( nur mal als gutes Beispiel) hungern
lässt ist kein Gott sondern ein perverses Schwein!”
. Die Meinung vertrete ich inzwischen auch. Wenn man an den Teufel denkt, denkt man immer gleich an das
personifizierte Böse….Lucifer ( übersetzt “Lichtbringer”) wurde wegen seines Hochmutes verbannt…, aber Hochmut bedeutet nicht, dass man von Grund auf
böse ist, oder? Natürlich gibt es viele Thesen darüber, warum der Teufel nun in die Hölle verbannt wurde, aber das ist die einziege, die ich damals kannte.
Ich glaube nicht dass der Teufel gnädiger ist als Gott, aber ich habe mir damals gedacht, Wenn Gott diese Welt geschaffen hat und dafür verantwortlich ist, dass
die Menschen nicht zu sehr leiden (klar sind wir an einiegem selbst Schuld ^^ ) und seinen Job so schlecht macht, dann will ich nicht an ihn glauben, dann stelle ich mich
gegen ihn.

Lange Rede kurzer Sinn, dass ich meinen Glauben damals “umgebaut” (sorry, wusste grad nicht wie ich’s schreiben soll o__O) habe hat mir sehr geholfen, seit dem hoffe ich nicht
mehr auf Gottes Hilfe und nehme die Dinge selbst in die Hand. Warum ich trotzdem glaube, obwohl ich doch jetzt alles selbst mache? Nun ja,
ich glaube einfach, dass ich zwar keine direkte Hilfe bekomme…aber doch seelischen Beistand, auch wenn ich es bewusst nicht mitbekomme.
Ich hab oft gehört, dass Leute wie ich nur glauben, damit wir uns an etwas klammern können, wenn’s uns schlecht geht, aber selbst wenn dem so wäre…was wäre so schlimm daran?
Ich schade ja schließlich niemandem. Es soll doch jeder glauben was und wie er will (wenn er keinem damit weh tut), solange es dem jeniegen hilft.
Zu guter Letzt noch zu einer Frage die mir oft gestellt wird: Bist du nun Satanist oder nicht? Ich möchte an dieser Stelle noch einmal strikt darauf bestehen, dass ich nichts
mit dem zu tun hat, was die meisten leider heut zu Tage unter einem Satanisten verstehen. Also keine schwarzen Messen, Ritualmorde etc. letzteres ist für mich
auch keine Glaubenstat sondern einfach nur KRANK!! Ehrlich gesagt hab ich von sowas aber auch nicht viel Ahnung und weiß nicht mal ob “richtige Satanisten” das überhaubt
machen, oder ob das nur ein paar jugendliche Vollidioten sind, denn ich interessiere mich dafür genaus so wenig, wie es mich damals interessiert hat, ob ein echter Christ in die Kirche
zu gehen hat. Ich glaube so wie ich das möchte und nicht so, wie andere mir das vorschreiben. So ich hoffe, dass sich jetzt niemand vor den Kopf gestoßen fühlt, wenn doch tut’s mir sehr
leid, aber ich hab vorgewarnt und das ist nunmal meine Meinung.